Das erste Mal in der Oper – Schüler:innen kommentieren LA BOHÈME

In Vorbereitung auf den Besuch einer Vorstellung von LA BOHÈME lud die Junge Staatsoper Schulklassen zum Workshop ein: Indem die Schüler:innen selbst in Rollen schlüpfen, finden sie ihre eigenen Interpretationen und nähern sich auf diese Weise Giacomo Puccinis Musik. Im Gespräch mit unserer Videoredakteurin Jenny Bohse berichten sie über ihren Opernbesuch.

»Das war das erste Mal, wo ich wirklich in der Oper war. Und ich finde es wirklich mega. Also man muss sagen, ich hatte das gar nicht so im Sinn, dass es eigentlich doch so verständlich sein sollte. Wir wurden ja darauf vorbereitet, was so passieren wird, und trotzdem hatte ich immer im Kopf, dass es vielleicht doch schwer wird, irgendwas zu verstehen.«

»Musetta kann man einfach verstehen: Was für eine Rolle sie ausstrahlt, was für einen Charakter sie hat. Und ich finde, gerade dieser Charakter, den sie ausstrahlt, der ist einfach so interessant. Er macht sie so einzigartig.«

»Kommt her, schaut euch das an! Es macht sehr viel Spaß, den Leuten zuzuhören, das Orchester zu hören, die ganze Inszenierung. Es ist wirklich sehr gut erarbeitet.«

»Es war das erste Mal in der Oper für mich und ich war wirklich schockiert, dass unsere Lehrer uns gerade in eine italienische Oper geschickt haben. Aber ich finde es so schön! Es ist wirklich gut, das mal erlebt zu haben.«

»Wir hatten so einen Workshop davor, wo wir uns auf die Oper vorbereitet haben, und da habe ich den Maler gespielt. Das heißt, den Maler mag ich sehr gerne. Ich mag einfach sehr gerne, wie die Figuren mit ihrem Temperament auf der Bühne sind.«

»Das ist schon was Cooles, das mitgemacht zu haben. Können wir weiterempfehlen!«

»Es gefällt mir sehr gut. Es ist halt alles sehr, sehr langgezogen. Aber trotzdem vor allem die Szene in dem Kaffeehaus, hat mir sehr gut gefallen, weil ich finde, auch wenn die lang war, war es trotzdem nicht langweilig, weil eben die ganzen Leute so durcheinander gesungen haben. Und genau dieses, dass es eben sehr durcheinander war, hat mir gut gefallen.«

»Ich war noch nie in der Oper. Ich war schon im Theater, auch mit der Klasse. Aber das war die erste Oper heute. Ich finde es viel, viel besser, als ich mir vorgestellt habe. Ich hatte mir vorgestellt, dass wirklich die ganze Zeit durchgesungen wird. Ich finde das sehr abwechslungsreich mit dem Schauspielen und auch dem abwechslungsreichen Bühnenbild. Das gefällt mir sehr gut.«

»In dem Workshop fand ich die beste Szene, die wir erarbeitet haben, die wo Mimì und – wie heißt der? – Rodolfo sich zum ersten Mal kennenlernen und wo sie sich die Hände berühren. Und das hier wiederzusehen, fand ich sehr gut, und deswegen hat mir die Szene am meisten gefallen.«

Die Interviews führte Jenny Bohse.

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